Warum Unternehmen zunehmend in der Cloud arbeiten werden

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Private Nutzer haben die Vorzüge der Cloud schon lange für sich entdeckt: Die Daten sind auf verschiedenen Endgeräten verfügbar, ohne dass eine lästige, manuelle Übertragung stattfinden muss. Zudem bleiben unersetzliche Urlaubsfotos oder wichtige Dokumente auch dann erhalten, wenn die Festplatte des eigenen Rechners einmal Schaden nehmen sollte. Mittlerweile schwenken auch immer Unternehmen um und setzen auf die Cloud, zumal Leistungen wie Software as a Service (SaaS) die eigene IT beinahe überflüssig machen können. Vielerorts weht der Datenwolke allerdings auch noch große Skepsis entgegen.

 

Schnelle Datenleitungen begünstigen Cloud-Nutzung

 

Bis heute ist es selbst bei mittelständischen Unternehmen üblich, eine eigene IT-Abteilung zu unterhalten, die sich innerhalb des Unternehmens um einen störungsfreien Datenfluss kümmert. Dazu gehören meist auch eigene Datenserver. Die Aufwendungen dafür sind allerdings äußerst fraglich, denn die Verwaltung der Daten gehört nicht zur Kernkompetenz branchenfremder Unternehmen. Schnelle Internetleitungen machen heute eine Auslagerung an Spezialisten möglich – in der Cloud. Aktuelle Zahlen belegen, dass viele Unternehmen offensichtlich noch gewisse Vorbehalte gegenüber der Datenwolke zeigen: Eine vom führenden Wirtschaftprüfer KPMG in Auftrag gegebene Studie zur Cloudnutzung zeigte, dass etwa ein Drittel der Befragten im Jahre 2013 privat eine Cloud nutzen – aber nur rund 10% der Unternehmen. Bedenken bezüglich der Datensicherheit sorgten bisher für eine eher zaghafte Verbreitung im Business-Einsatz.

 

 

Cloud-Dienste überzeugen durch Flexibilität

 

Doch die Cloud hat im Vergleich zur eigenen IT-Infrastruktur Vorteile in zwei wesentlichen Aspekten: Skalierbarkeit und Agilität. Während dem eigenen System schnell Wachstumsgrenzen gesetzt sind, die nur durch eine hohe Investition überwunden werden können, kann die Cloud proportional zum Bedarf vergrößert werden – und auch wieder schrumpfen. Die Agilität kommt hingegen vor allem qualitativen Veränderungen innerhalb des Unternehmens entgegen. Letzteres gewinnt besonders beim Ansatz “Software as a Service” (SaaS) an Gewicht. Dieser Teilbereich der Public Cloud lagert nicht nur die Daten an einen externen Dienstleister aus – auch die genutzte Software wird als Service bezogen. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Flexibilität, welches bei der Anschaffung von Softwarelizenzen in diesem Umfang nicht gegeben ist und innerhalb der Unternehmen die Produktivität verringern kann.

 

 

Wachstum im Business-Sektor: Mangelndes Vertrauen in Datensicherheit

 

Die mit der Erstellung der Studie beauftragen IT-Fachleute gehen aufgrund dieser Vorteile davon aus, dass die Datenwolke auch im Business-Bereich stärker in den Fokus rücken wird. Schon jetzt zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen: Während in der Informations- und Telekommunikationsbranche etwa 58 Prozent der befragten Unternehmen auf Cloud-Lösungen zurückgreifen, sind dies im vergleichsweise konservativen Anlagen- und Maschinenbau nur ganz wenige Betriebe. Diese Differenz ist nicht etwas dadurch zu begründen, dass die Cloud für Industrieunternehmen weniger von Nutzen sind. Tatsächlich scheint hier aber die Angst um den Verlust des wichtiges Know-hows größer. Denn ein Aspekt entscheidet zweifellos darüber, wie schnell weitere Unternehmen Cloud-Dienste in Anspruch nehmen: Datensicherheit und Compliance müssen glaubwürdig von den Dienstleistern garantiert werden können.

 


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